Komplikationen
Komplikationen sind äußerst selten und meist gut kontrollierbar.
Suchen Sie bei Zweifel bitte sofort ihren Arzt oder die Klinik auf!
- Verletzungen der Gebärmutter durch Operationsinstrumente können vorkommen, ebenso ein Durchbruch (Perforation) der Gebärmutter und in Folge, selten Verletzungen benachbarter Organe, wie z.B. Blutgefässe (Folge: z.B. stärkere Blutungen), Nerven (Folge: z.B. schmerzhafte Mißempfindungen), Darm (Folge: z.B. Bauchfellentzündung, Darmverschluß), Harnblase/Harnleiter (Folge: z.B. Urinvergiftung)
Ggf. wird eine operative Versorgung mit Eröffnung der Bauchhöhle notwendig.
- Selten kommt es zu leichteren Unvertraglichkeitsreaktionen auf das örtliche Betäubungsmittel oder verwendete Medikamente, die sich z.B. als Brechreiz, Juckreiz, Hautausscchlag oder Atemstörung äußern. Sie klingen in den meisten Fällen von selbst wieder ab.
- Heftige Reaktionen mit Wirkung auf Herz, Kreislauf, Gehirn oder Nerven (z.B. Asthma-Anfälle, Kreislaufkollaps oder Schock) treten äußerst selten auf.
- Sehr selten können Entzündungen der Gebärmutter, der Eileiter und der Harnblase auftreten – auch noch mehrere Tage nach dem Eingriff. Durch die Gabe von Antibiotika sind diese aber gut zu kontrollieren.
- Selten kann es zu starken Bauchschmerzen, Fieber oder stärkeren Blutungen nach dem Eingriff kommen.
- Der Schwangerschaftsabbruch kann trotz fachgerechter Durchführung mißlingen, namentlich bei sehr kleine Schwangerschaften. Dann muß der Eingriff wiederholt werden.Die Nachuntersuchung ist unbedingt erforderlich um festzustellen, ob die Ausstoßung vollständig war und die Schwangerschaftbeendet wurde.